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Tipps für das Lernen zuhause

 

Liebe Eltern,
aktuell steht „Lernen zuhause” auf dem Stundenplan Ihrer Tochter/Ihres Sohnes. Bitte sprechen Sie bei Bedarf mit Ihrem Kind darüber, dass es jetzt nicht Ferien hat. Vielmehr darf es nicht in die Schule gehen und muss deshalb daheim arbeiten. Damit das gut gelingen kann, haben wir ein paar allgemeine Tipps für die Arbeit im „Schüler-Home-Office“ zusammengestellt:

1. Lernzeiten

Bei den Zeiten müssen Sie sich nicht an den Stundenplan halten. Verteilen Sie das Lernen über den Tag! Planen Sie Pausen ein! Grundsätzlich hilft es, den Tag möglichst wie gewohnt zu strukturieren: feste Zeiten für das Aufstehen, für Mahlzeiten, für Spiel und eben auch für Lernen. Treffen Sie mit Ihrem Kind hierzu klare Absprachen!

2. Lerninhalte

Viele Kinder müssen jetzt recht eigenständig arbeiten und sich bei der Vielzahl der Aufgaben entscheiden, was sie als nächstes tun sollen. Ideal ist es, wenn Sie diese Wahl begleiten. Es geht nicht darum, Vorschriften zu machen, sondern Hilfestellung bzw. Orientierung zu geben - z. B. „Gestern hast du fleißig an Mathematik gearbeitet. Dann könnte es heute mehr mit Deutsch weitergehen.” oder „Mir fällt auf, dass du dir bisher die Aufgaben ausgesucht hast, die dir sehr leicht fallen. Wollen wir heute (evtl. gemeinsam) auch mal schwierigere Aufgaben angehen?”

Es geht nicht darum, die von der Lehrkraft gestellten Aufgaben möglichst schnell abzuarbeiten. Es braucht immer wieder Phasen, in denen sich neue Lerninhalte setzen müssen.

Lernen ist vielfältig. Neben Lesen, Schreiben und Rechnen kann die gemeinsame Zeit sehr sinnvoll genutzt werden:

- Spielen Sie zusammen! Je nach Spiel wird ganz nebenbei viel gelernt: Umgang mit Regeln, Konzentration, Ausdauer, Geduld, Feinmotorik...

- Im gemeinsamen Kochen und Backen verstecken sich sehr viele wertvolle Teilschritte: sich für ein Gericht entscheiden; das Rezept lesen; die Zutaten für einen Einkauf notieren; den Ablauf der einzelnen Schritte planen; Flüssigkeiten und Gewichte abmessen... Und auf all die Arbeit folgt automatisch eine leckere Belohnung - das stärkt das Selbstvertrauen!

- Ein gemeinsamer Spaziergang kann die evtl. beengte Situation zu Hause entspannen. Der Wiley-Park lädt, solange die Bevölkerung noch vor die Haustüre darf, ein zu verschiedenen Bewegungsangeboten, kleineren Natur-Beobachtungen (z. B. „Wir suchen Frühlingsboten”). Mit dem Fahrrad gelangt man schnell (und über die „grüne Brücke” auch sicher) an den Ludwigsfelder Baggersee. Raus ins Freie! - Sie haben sicher noch weitere Ideen!

- Vielleicht findet die ganze Familie Zeit zum gemeinsamen (Vor-)Lesen. Suchen Sie sich eine gemütliche Ecke und entdecken Sie wie ansteckend es sein kann, wenn Sie als Eltern selbst lesen und Ihrem Kind dabei ein echtes Vorbild sind.


Grafische Übersicht zum „Lernen zuhause“ von der Staatlichen Schulberatungsstelle Schwaben 

 

 

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Ideen für GrundschülerInnen:

 

Deutsch:
gemeinsam ein Buch lesen und dazu ein Lesetagebuch gestalten (Steckbrief, Landkarte, Szene aufmalen, Malen und schreiben wie die Geschichte weitergehen könnte, Brief an eine Figur im Buch schreiben), Quizfragen bei „Antolin“ (www.antolin.de) beantworten (Passwörter können die Lehrkräfte zumailen), tolle Buchtipps gibt es hier: https://www.br.de/kinder/buchtipps-fuer-kinder-100.html

  

Mathe: 
Kopfrechnen; in Klasse 1 und 2 Zählen von Alltagsgegenständen, mit dem Lineal messen, Geometrische Muster malen, Tangram spielen, spielerische einfache Einmaleinsübungen

  

Sachunterricht (HSU): 
Draußen den Frühling entdecken, ein Herbarium gestalten, Pflanzen und Vögel bestimmen, eine Knospe beobachten oder eine Blume die aus einer Zwiebel wächst, Skizzen dazu zeichnen, Experimente mit Alltagsmaterialien

  

Englisch: 
englisches Kinderlied anhören, CD oder DVD

  

Sport: 
tägliche kleine Sporteinheit von ALBA Berlin oder auch Kinderyoga-Videos bei Youtube

  

Lebensschule für Alltägliches: 
Schuhe binden lernen, Bett beziehen, Handwerken, Aufräumen, Reparieren, Dienste im Haushalt übernehmen, die Uhrzeiten (z.B. volle Stunden) lernen

 

3. Bildschirm-Zeit

Zur Bildschirm-Zeit zählt die Nutzung folgender Medien:

- Fernsehen - Internet (nie allein! Nutzung sozialer Netzwerke frühestens ab 13 Jahren empfohlen!) - Spielekonsolen - Handy Die Initiative „Schau hin! Was dein Kind mit Medien macht.” empfiehlt für 6- bis 9-Jährige eine maximale Bildschirm-Zeit von 1 Stunde am Tag. „klicksafe” spricht von täglich 30 bis 45 Minuten für 7- bis 10-Jährige.

Im Idealfall ermöglicht Ihnen die aktuelle Sondersituation, die Medienzeit mit Ihren Kindern gemeinsam zu verbringen. Tatsächlich gibt es im Fernsehen oder im Internet interessante Bildungsangebote für Kinder. Schauen Sie gemeinsam und sprechen Sie mit Ihren Kindern über das Gesehene!

4. Kontakt

Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wenn Sie Fragen haben oder Unterstützung der Klassenlehrkraft beim Lernen zuhause brauchen! Gerne können Sie uns eine Mail an die Schule schicken (info@mt.schule.neu-ulm.de), die wir so schnell wie möglich an die Klassenlehrkräfte weiterleiten, falls Sie nicht bereits im direkten Kontakt stehen sollten.

Weitere vielfältige Beratungsadressen (Beratungslehrer, Schulpsychologe, Staatl. Schulberatungsstelle …) finden Sie unter dem Stichwort „Probleme beim Lernen zuhause“ hier auf unserer Homepage und auf der Internetseite des Staatsministeriums (https://www.km.bayern.de/schueler/meldung/6941/hier-finden-schueler-und eltern-beratungsangebote-und-unterstuetzung.html)

Wir wünschen Ihnen gemeinsam mit Ihren Kindern gutes Durchhalten in diesen nicht ganz leichten Zeiten. Auch diese Krise birgt Chancen - davon sind wir überzeugt.

Bleiben Sie gesund!

 


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Gegen die Langeweile: